Chinesisch-amerikanische Städtepartnerschaft-Konferenz in Hangzhou
Die siebte Chinesisch-amerikanische Städtepartnerschaft-Konferenz hat vom 25. Oktober bis 27. Oktober in der südostchinesischen Metropole Hangzhou stattgefunden. Die Konferenz umfasste Foren zu Themen wie Bildung, Innovationen, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit zwischen Partnerstädten sowie einen Jugendkunstaustausch unter dem Motto „Engere Partnerschaft für eine nachhaltige Zukunft“.
Im Rahmen der Veranstaltung besuchten Gäste aus den USA mehrere Technologie- und Kulturstätten der Stadt und gewannen so einen direkten Einblick in die technologischen Innovationen und die kulturelle Attraktivität von Hangzhou.
Die Gäste besuchten beispielsweise die Hangzhou Future Sci-Tech City, ein Innovationszentrum für globales Unternehmertum und mehrere lokale Technologieunternehmen. In dem Komplex wurden ihnen das Videospiel „Black Myth: Wukong“ vorgestellt, ein mutiger Vorstoß chinesischer Entwickler in einen Markt, der lange Zeit von westlichen Triple-A-Titeln dominiert wurde sowie die Open-Source-Modelle des chinesischen Start-ups DeepSeek.
Viele der Gäste gaben an, dass sie DeepSeek bereits kannten. Einer von ihnen war Marc Elrich, Landrat von Montgomery County in Maryland, der sagte: „Ich nutze es tatsächlich privat zu Hause. Und es ist eine wirklich gute Suchmaschine. Wie man an der Antwort sieht, liefert sie sehr vollständige Ergebnisse. Es ist zu wünschen, dass wir bessere Verbindungen zu dem Unternehmen entwickeln, das dahintersteht.“
Carol Robertson Lopez, Ehrenpräsidentin von Sister Cities International, zeigte sich ebenfalls interessiert am Ausbau der internationalen Kooperation in diesem Bereich: „Ich bin einfach begeistert davon, wie fortschrittlich diese Technologien sind und ich war sehr überrascht von der Erschwinglichkeit dieser verschiedenen Roboter. Man sieht, wie diese Technologien Probleme lösen können, die wir mit der Umweltverschmutzung oder der Versorgung von älteren Menschen haben. Das Potenzial ist einfach riesig. Ich denke, es gibt große Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in dieser Welt.“
Die Städtepartnerschaften zwischen China und den USA begannen kurz nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern im Jahr 1979, als die zentralchinesische Provinz Hubei und der US-Bundesstaat Ohio sowie die Städte Nanjing und St. Louis Städtepartnerschaften eingingen.
Der kulturelle Austausch spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der Vertiefung von Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Die Gäste besuchten im Rahmen der Veranstaltung das Zhijiang-Kulturzentrum in Hangzhou, wo sie mehr über Chinas Bemühungen zur Erhaltung und Förderung des immateriellen Kulturerbes erfuhren.
Lisa Kaplan, Mitglied des Stadtrats von Sacramento in Kalifornien, sagte: „Ich bin zum ersten Mal in China und habe so etwas noch nie gemacht. Wir sind in einem Kulturmuseum und lernen gerade etwas über die Kunst und basteln verschiedenen Dinge, die faszinierend sind. Wenn man verschiedene Länder besucht und etwas über ihre Kultur lernt, merkt man, dass wir uns mehr ähneln als unterscheiden. Ich denke, das trägt zur Förderung der Freundschaft bei.“
Die Chinesisch-amerikanische Partnerstädte-Konferenz, die 2014 gemeinsam von der Chinesischen Volksvereinigung für Freundschaft mit dem Ausland und Sister Cities International der USA ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einer wichtigen Plattform für den subnationalen Austausch zwischen den beiden Ländern entwickelt. In den vergangenen zehn Jahren fand sie sechsmal abwechselnd in China und den USA statt.
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